Das Google-Unternehmensprofil ist die einzige Stelle, an der Google Ihre eigenen Daten direkt anzeigt – nicht die eines Portals, nicht die eines Verzeichnisses. Trotzdem bleibt bei den meisten Profilen ein erheblicher Teil des Potenzials ungenutzt. Diese zehn Fehler sind die häufigsten – und alle in wenigen Minuten behebbar.

1. Die Kategorie ist zu allgemein oder falsch gewählt

„Beratung" statt „Rechtsanwaltskanzlei", „Gesundheit" statt „Physiotherapeut" – eine zu allgemeine Hauptkategorie sorgt dafür, dass Google das Profil nicht für die passenden Suchanfragen ausspielt. Die Hauptkategorie sollte so präzise wie möglich der tatsächlichen Tätigkeit entsprechen, ergänzende Kategorien decken Nebenleistungen ab.

2. Öffnungszeiten sind unvollständig oder veraltet

Fehlende Feiertagszeiten oder falsche Zeiten an einzelnen Wochentagen führen dazu, dass potenzielle Kundschaft vor verschlossener Tür steht – und Google bewertet Inkonsistenzen als Vertrauenssignal negativ.

3. Weniger als 5 Fotos hinterlegt

Profile mit wenigen oder keinen Fotos wirken für Google und für Suchende gleichermaßen unvollständig. Räumlichkeiten, Team, Empfangsbereich – schon einfache Handyfotos verbessern die Wahrnehmung spürbar.

4. Die Adresse stimmt nicht exakt mit der Website überein

Wenn auf der Website „Musterstraße 12" steht und im Google-Profil „Musterstr. 12", ist das für Menschen unwichtig, für Google jedoch ein Konsistenz-Signal, das geschwächt wird. Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall identisch formatiert sein.

5. Keine Beiträge werden veröffentlicht

Ein Google-Profil ohne aktuelle Beiträge wirkt inaktiv. Regelmäßige, kurze Beiträge – auch nur alle paar Wochen – signalisieren Google, dass hinter dem Profil ein aktives Unternehmen steht.

6. Bewertungen bleiben unbeantwortet

Unbeantwortete Bewertungen, positiv wie negativ, wirken auf Suchende wie mangelndes Engagement. Eine kurze, sachliche Antwort reicht – wichtig ist, dass überhaupt reagiert wird.

7. Die Leistungsliste ist leer oder pauschal

Ein einzelner Eintrag wie „Beratung" statt einer Auflistung konkreter Einzelleistungen verschenkt Sichtbarkeit für spezifische Suchanfragen, bei denen genau diese Leistung gesucht wird.

8. Der Unternehmensname enthält unzulässige Zusätze

Zusätze wie Orts- oder Leistungsbeschreibungen im Namensfeld verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können zur Abwertung oder Sperrung des Profils führen.

9. Der Standort auf der Karte stimmt nicht exakt

Ein falsch gesetzter Kartenpunkt sorgt für falsche Routenplanung – ein direkter, vermeidbarer Grund für ausbleibende Anfragen trotz vorhandener Sichtbarkeit.

10. Fragen & Antworten werden ignoriert

Der Frage-Antwort-Bereich im Profil ist öffentlich einsehbar und wird von Google in der Suche mit angezeigt. Unbeantwortete oder von Dritten falsch beantwortete Fragen bleiben dauerhaft sichtbar, wenn niemand sie korrigiert.

Die gute Nachricht

Keiner dieser zehn Punkte erfordert technisches Wissen oder laufendes Budget. Die meisten lassen sich in insgesamt weniger als 30 Minuten beheben – und wirken danach dauerhaft weiter.

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, welche dieser Fehler bei mir vorliegen?
Das eigene Google-Unternehmensprofil über Google Maps aufrufen und jeden der zehn Punkte einzeln durchgehen – oder den kostenlosen Sichtbarkeits-Check nutzen.

Wie oft sollte ich das Profil kontrollieren?
Ein kurzer Check alle paar Monate reicht, um Veränderungen wie neue Öffnungszeiten oder veraltete Fotos rechtzeitig zu bemerken.

Wirkt sich jeder dieser Fehler gleich stark aus?
Nein. Kategorie, Konsistenz von Name/Adresse/Telefonnummer und Bewertungsmanagement wirken sich in der Regel am stärksten auf die Sichtbarkeit aus.

Kostet die Behebung dieser Fehler etwas?
Nein, alle zehn Punkte lassen sich direkt im kostenlosen Google-Unternehmensprofil selbst beheben.

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