Werden Sie auch gefunden, wenn niemand mehr bei Google tippt?
Immer mehr Menschen fragen zuerst ChatGPT, Perplexity oder den KI-Modus von Google, statt eine Trefferliste zu durchsuchen. Was das für Kanzleien, Praxen, Makler und Umzugsunternehmen bedeutet – und was Sie konkret tun können.
Was „KI-Sichtbarkeit" eigentlich bedeutet.
„Welche Kanzlei für Arbeitsrecht kannst du mir in Stuttgart empfehlen?" – diese Frage wird heute nicht mehr nur Bekannten gestellt, sondern auch ChatGPT.
Der Fachbegriff dafür ist GEO – Generative Engine Optimization. Gemeint ist damit nichts Exotisches: dafür zu sorgen, dass KI-Systeme Sie in ihren Antworten nennen, statt nur in einer Linkliste zu verschwinden.
Die gute Nachricht vorweg: Es ist kein neues Fach, das Sie zusätzlich lernen müssen. Es ist gutes lokales SEO, konsequent zu Ende gedacht.
Woher ChatGPT & Co. ihre Empfehlungen nehmen.
Es gibt keine separate Datenbank nur für KI-Suchen. Die Systeme greifen auf dieselben öffentlichen Quellen zurück, die auch für Google zählen:
Ihr Google-Unternehmensprofil
Name, Kategorie, Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos – vollständige Profile werden häufiger zitiert als leere.
Ihre Bewertungen
Anzahl, Aktualität und Inhalt der Bewertungen fließen in die Einschätzung ein, wie vertrauenswürdig ein Unternehmen wirkt.
Ihre Website-Inhalte
Klar strukturierte Seiten mit direkten Antworten werden leichter erfasst und zitiert als lange Marketing-Prosa.
Konsistente Daten im Netz
Wenn Name, Adresse und Telefonnummer überall gleich geschrieben sind, vertrauen Algorithmen den Angaben mehr.
Was Sie diese Woche dafür tun können.
Kein Projekt, keine neue Website nötig – fünf Stellschrauben, die Sie selbst in der Hand haben:
Google-Profil vollständig halten – jede Leistung einzeln eingetragen, aktuelle Fotos, gepflegte Beschreibung.
FAQ-Format auf der Website – echte Kundenfragen als Überschrift, kurze klare Antwort direkt darunter.
Bewertungen aktiv sammeln – Anzahl und Aktualität zählen mehr als ein perfekter Schnitt.
Name, Adresse, Telefon überall identisch – Website, Google-Profil und Verzeichnisse exakt gleich schreiben.
Klare Aussagen statt Marketing-Prosa – „Fachanwältin für Familienrecht in Stuttgart" statt „Ihr kompetenter Partner".
Selbst testen – fragen Sie ChatGPT nach Ihrer Leistung und Ihrem Ort. So sehen Sie, wo Sie heute stehen.
Häufige Fragen zu KI-Sichtbarkeit.
Was ist KI-Sichtbarkeit (GEO)?
GEO steht für Generative Engine Optimization – also dafür, in den Antworten von ChatGPT, Perplexity oder dem KI-Modus von Google zitiert und empfohlen zu werden, statt nur in einer klassischen Trefferliste zu erscheinen.
Woher nehmen ChatGPT & Co. ihre Empfehlungen?
Aus denselben öffentlichen Quellen, die auch bei Google zählen: Ihr Google-Unternehmensprofil, Ihre Bewertungen und die Inhalte Ihrer Website. Es gibt keine separate Datenbank nur für KI-Suchen.
Muss ich meine Website für KI-Suche komplett neu bauen?
Nein. Entscheidend sind Struktur und Klarheit: Fragen als Überschriften, kurze direkte Antworten, konsistente Angaben zu Name, Adresse und Leistungen. Das lässt sich meist nachrüsten, statt neu zu bauen.
Woher weiß ich, ob mein Unternehmen in ChatGPT überhaupt vorkommt?
Am einfachsten: Fragen Sie ChatGPT oder Perplexity direkt nach Ihrer Leistung und Ihrem Ort, zum Beispiel „Empfiehl mir eine Kanzlei für Arbeitsrecht in Stuttgart". So sehen Sie, ob und wie Sie auftauchen.
Ersetzt KI-Suche die Google-Suche?
Bislang nicht, aber der Anteil wächst spürbar, besonders bei Empfehlungsfragen. Wer seine Google-Sichtbarkeit sauber aufbaut, ist für beide Wege gleichzeitig vorbereitet.
Kostenloser Sichtbarkeits-Check.
Schicken Sie mir Ihren Firmennamen – Sie bekommen fünf konkrete Befunde zu Ihrer Google-Sichtbarkeit: Wo Sie stehen, was fehlt, was Sie selbst sofort verbessern können. Kostenlos, ohne Verpflichtung, ohne Verkaufsgespräch.